Gerhard Schöne: Könige aus Morgenland

BuschFunk, 2004

Titelliste

  1. Schmück das Haus mit grünen Zweigen
  2. Wir biten um ein Quartier
  3. Die zwölf Weihnachtsfeiertage
  4. Der kleine Herr Jesus
  5. Lulelu, komm zur Ruh
  6. Kätners Weihnachts-Wiegenlied
  7. Bring die Lampe, Janette, Isabelle
  8. Alte Männer im Orient
  9. Ich kann mich nur wundern
  10. Könige aus Morgenland
  11. Wichtel bäckt
  12. A la Nanita Nana
  13. Als Joseph einst reiste
  14. Weihnachten kommt
  15. Hey, sing es von den Bergen
  16. Vor dem Morgengrauen
  17. Fum Fum Fum

Besetzung

  • Holger Biege: vocal
  • Reinhard Fissler: vocal
  • Pascal v. Wrobelewsky: vocal
  • Tobias Morgenstern: acc, piano, perfc, keyb, bearbeitungen
  • Stefan Kling: piano, keyb, bearbeitungen
  • Rainer Rohlof: git, e-git
  • Rainer Schwander: hackbrett, sax, flöte
  • Gerhard Schöne: voc
  • Helmut Lipsky (Kanada): violine
  • Jürgen Schütz: drums
  • Lisa,Maxi, Laura-Therese u.a.: kinderchor

Liedtexte

Schmückt das Haus mit grünen Zweigen walisisch

Schmückt das Haus mit grünen Zweigen. Falalalala falalala.
Zeit, die Fröhlichkeit zu zeigen. Falalalala falalala.
Putzt das Tannenbäumchen wieder. Falalalala falalala.
Singt die alten Weihnachtslieder. Falalalala falalala.

Schmückt das Haus mit grünen Zweigen. Falalalala falalala.
Zeit, die Fröhlichkeit zu zeigen. Falalalala falalala.
Einfach lecker riecht es heute. Falalalala falalala.
Ich bin voll von Weihnachtsfreude. Falalalala falalala.

Schmückt das Haus mit grünen Zweigen. Falalalala falalala.
Zeit, die Fröhlichkeit zu zeigen. Falalalala falalala.
Singt noch fröhlicher,noch netter, Falalalala falalala.
auch bei Schnee- und Hagelwetter. Falalalala falalala.

Wir bitten um ein Quartier Mexico

Joseph: Wir bitten um ein Quartier Herr, für diese Nacht.
lang war die Reise, wir haben kaum Rast gemacht.
Mein Weib Maria bekommt ein Kindelein.
Sie braucht ein Dach überm Kopf. Laßt uns ein! Laßt uns ein!

Wirt: Ihr könnt nicht bleiben, mein Haus ist keine Pension.
Und dieses Mitleidsgeheische, das kenn ich schon.
Wollt mich berauben, vieleicht plant ihr auch Mord!
Sucht euer Glück anderswo! Los, geht fort! Los, geht fort!

Joseph: Das ist Granitt, Herr. Das ist sicher nicht ihr Herz!
Sehn sie Maria, erschöpft, sehn sie ihren Schmerz.
Wir sind zwar arm, aber Gott wird Lohner sein.
Gebt uns ein Dach überm Kopf. Laßt uns ein! Laßt uns ein!

Wirt: So einen Dickkopf hab ich wohl noch nie gesehn.
Meine Geduld ist verbraucht. Ich muß schlafen gehn.
Wenn ihr nicht geht, bringt mein Hund euch schon auf Trab.
Sucht euer Glück abderswo. Los, haut ab! Los, haut ab!

Joseph: Herr, diese Frau nennt man bald \“Himmelskönigin\“.
Durch sie kommt Gott auf die Welt als ein kleines Kind.
Retter und Heiler und Tröster wird er sein.
Selbst ihnen wird er verzeihn. Laßt uns ein! Laßt uns ein!

Wirt: Joseph! Maria! Ich Dummkopf, wie war ich blind!
Himmlische Jungfrau, gesegnet sei euer Kind!
(zu) Klein ist mein Haus, doch der Stall soll euer sein.
Ehre sei Gott in der Höh! Tretet ein! Tretet ein!

Die zwölf Weihnachtsfeiertage

Am ersten Weihnachtsfeiertag
schenkte mir mein lieber Schatz
für den Birnenbaum einen Spatz.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag
schenkte mir mein lieber Schatz
zwei Zwiebelchen
und für’n Birnenbaum einen Spatz.

Am dritten Weihnachtsfeiertag
schenkte mir mein lieber Schatz
drei Drosselchen
zwei Zwiebelchen
und für’n Birnenbaum einen Spatz.

Am vierten Weihnachtsfeiertag
schenkte mir mein lieber Schatz
vier Pfirsiche
drei Drosselchen
zwei Zwiebelchen
und für’n Birnenbaum einen Spatz.

Am fünften Weihnachtsfeiertag
schenkte mir mein lieber Schatz
fünf Füllhörner
vier Pfirsiche
drei Drosselchen
zwei Zwiebelchen
und für’n Birnenbaum einen Spatz.

Am sechsten Weihnachtsfeiertag
schenkte mir mein lieber Schatz
sechs Schnabeltassen
fünf Füllhörner
vier Pfirsiche
drei Drosselchen
zwei Zwiebelchen
und für’n Birnenbaum einen Spatz.

Am siebten Weihnachtsfeiertag
schenkte mir mein lieber Schatz
sieben Seifensieder
sechs Schnabeltassen
fünf Füllhörner
vier Pfirsiche
drei Drosselchen
zwei Zwiebelchen
und für’n Birnenbaum einen Spatz.

Am achten Weihnachtsfeiertag
schenkte mir mein lieber Schatz
acht alte Asseln
sieben Seifensieder
sechs Schnabeltassen
fünf Füllhörner
vier Pfirsiche
drei Drosselchen
zwei Zwiebelchen
und für’n Birnenbaum einen Spatz.

Am neunten Weihnachtsfeiertag
schenkte mir mein lieber Schatz
neun Nasenringe
acht alte Asseln
sieben Seifensieder
sechs Schnabeltassen
fünf Füllhörner
vier Pfirsiche
drei Drosselchen
zwei Zwiebelchen
und für’n Birnenbaum einen Spatz.

Am zehnten Weihnachtsfeiertag
schenkte mir mein lieber Schatz
zehn zahme Ziegen
neun Nasenringe
acht alte Asseln
sieben Seifensieder
sechs Schnabeltassen
fünf Füllhörner
vier Pfirsiche
drei Drosselchen
zwei Zwiebelchen
und für’n Birnenbaum einen Spatz.

Am elften Weihnachtsfeiertag
schenkte mir mein lieber Schatz
elf echte Elfen
zehn zahme Ziegen
neun Nasenringe
acht alte Asseln
sieben Seifensieder
sechs Schnabeltassen
fünf Füllhörner
vier Pfirsiche
drei Drosselchen
zwei Zwiebelchen
und für’n Birnenbaum einen Spatz.

Am zwölften Weihnachtsfeiertag
schenkte mir mein lieber Schatz
zwölf Zwitscherlinge
elf echte Elfen
zehn zahme Ziegen
neun Nasenringe
acht alte Asseln
sieben Seifensieder
sechs Schnabeltassen
fünf Füllhörner
vier Pfirsiche
drei Drosselchen
zwei Zwiebelchen
und für’n Birnenbaum einen Spatz.

aus Irland
deutsche Fassung: Gerhard Schöne

Da unten im Stalle, bei Esel und Ochs\‘,
der kleine Herr Jesus liegt in einer Box.
Die Sterne am Himmel schaun ungläubig drein:
Der kleine Herr Jesus, auf Heu schläft er ein!

Der Ochse schreit: Muh! Und das Baby erwacht.
Der kleine Herr Jesus, er weint nicht, er lacht.
Die Engel spieln traumhaft so zarte.
Der kleine Herr Jesus, er strampelt vor Glück.

Ich bete zu dir,denn auch du warst ein Kind.
Ach, kleiner Herr Jesus, du weißt, wie sie sind,
die großen Erwachsnen, zieh bei ihnen ein.
Du kleiner Herr Jesus, laß kindlich sie sein.

Sie solln wieder staunen und lachen ganz leis.
Oh kleiner Herr Jesus, du kannst das, ich weiß.
Ich freu mich und möchte, daß jeder sich freut
zu deinem Gebutstag am Weihnachtsfest heut.

Luleilu, komm zur Ruh

Luleilu, komm zur Ruh,
Jesus, mein Kleiner.
Luleilu, immerzu
schimpft irgendeiner,
schlägt uns die Türe zu,
darf mich nicht setzen.
Ach, sie erkennen nicht
Gott in den Fetzen.

Luleilu, komm zur Ruh,
Jesus, mein Lieber.
Schau ein Mann lacht uns an,
winkt uns herüber.
Hat nur ein bissel Stroh
zwischen den Tieren,
die schmiegen sich eng an dich,
sollst ja nicht frieren.

Luleilu, komm zur Ruh,
schlaf noch ein Stündchen.
Armer Held, Heil der Welt,
Jesus, mein Kindchen.
Schau, dieser helle Stern
wird von dir künden.
Bettler und Könige
sollen dich finden!

aus Polen
deutsche Fassung: Gerhard Schöne

Kätner Weihnachts-Wiegenlied

Sieben Sterne am Himmel zur Heiligen Nacht,
hör die Katze vor Hunger miauen.
Sieben Kinder im Bett streichle ich noch sacht,
ihr Vater ist längst abgehauen.

Sieben Waldbeeren kocht\‘ ich den Kindern heut weich,
ließ Molke mit Haferschleim schäumen.
Von sieben bis acht Sorten Kuchen und Fleisch
müßt ihr unterm Schafsfell heut träumen.

Sieben Ratten, die feiern ein Fest dort im Schrott.
Die Mäuse verzehrn, was sie fanden.
Und wir haben morgen noch immer kein Brot,
nur steinharte, schimmlige Kanten.

Sieben Lichter erleuchten so schön den Altar.
Und schön, was die Kirchgänger tragen.
Die Wollmäntel, Hüte, die Spangen im Haar,
die weißen, gebügelten Kragen.

Sieben Engel umschweben den Orgelprospekt.
Die zimbeln, die trommeln und schrammeln.
Im Gang unten schafft sich der Küstern Respekt,
um noch die Kollekte zu sammeln.

Sieben Groschen im Beutel. Da fällt einer ab.
Jemand bahnt sich den Weg durch den Winter.
Und bringt uns ein Brot und was drauf, nicht zu knapp
für sieben dankbare Kinder.

aus Schweden, T. und M.: Alan Kristenson
deutsche Fassung: Gerhard Schöne

Bring die Lampe, Jeanette Isabelle!
Dort im Stall liegt ein Kindlein im Stroh.
„Mein Kind ist es, ihr Leute, seid froh!“,
flüstert Marie. Sie tritt ins Helle.
Ah! Ah! Schön die Mama, so belle!
Ah! Ah! Lieblich ihr Kind, oh, oh!

Nicht so stürmisch! Dem Kind wird sonst bange!
Kommt herein, aber macht keinen Krach!
Erst der eine, der andre danach.
Das halbe Dorf steht jetzt schon Schlange.
Hm, hm, wie süß er schläft der Range.
Hm, hm, seht nur das Wunder, ach.

Hol den Kuchen, Jeanette Isabelle!
Koch den Tee und bring alles geschwind
in den Stall, aber leis‘ wie der Wind.
Leute, wir feiern auf der Stelle.
Gott, Gott kam über diese Schwelle!
Gott, Gott lächelt in diesem Kind!

aus Frankreich
deutsche Fassung: Gerhard Schöne

Alte Männer im Orient
schauten lang zum Firmament.
Denn da winkte ihnen fern,
hell ein nie gesehner Stern.
Ihnen wars, als spräch er : „Kommt!´´
Darum folgten sie ihm prompt.

Reisten über Land und Meer,
treu der Stern vor ihnen her,
bis er stand mit goldnem Strahl
über einem kleinen Stall.
Drinnen lag ein Kind im Stroh
und das winkte ihnen froh.

Die drei Männer, alt und reich,
fielen auf die Knie sogleich,
staunten, weinten, habn gelacht,
dankten Gott für diese Nacht.
Denn dies Kind war Gottes Sohn!
Heute noch spricht man davon!

Ich kann mich nur wundern Appalachen

Ich kann mich nur wundern, wieso Jesus Christ,
ein armer und sterblicher Mensch worden ist.
Für einfache Leute, wie dich und wie mich.
Ich kann mich nur wundern!
Verstehn kann ichs nicht.

Bereits die Geburt, eine seltsame Nacht,
als Engel die fröhliche Nachricht gebracht,
als Könige, Kühe und Schafe gewacht.
und dann dieses Wunder:
Ein Stern voller Pracht.

Warum wählte er sich den Stall und kein Schloß?
Warum einen Esel, kein feuriges Roß?
Warum war die Ankunft nicht mächtig und groß?
Warum denn so einfach?
Ich frage ja bloß…

Könige aus Morgenland,
reisen wir durch Wüstensand,
Meere, Wälder, Moor und Felder.
Uns ward ein Stern gesandt!

Refrain: Oh, Stern, du Wunder! Trost der Nacht!
Stern voll königlicher Pracht,
lockst uns heiter weiter, weiter,
machst, dass das Herz uns lacht!

Caspar:
Das neugeborene Königskind wollt‘
ich gern krönen mit meinem Gold,
soll regieren, friedlich führen,
wie es von Gott gewollt.

Refrain

Melchior:
Seht nur, meine Gaben sind:
Bester Weihrauch für das Kind.
Lob mit Lüften, Preis mit Düften,
beten mit Rauch und Wind.

Refrain

Balthasar:
Feinste Myrrhe schenke ich ihm,
bitteres, heilendes Parfüm.
Blut soll’s stillen, Hitze kühlen,
bändigt das Ungestüm.

Regrain

Alle drei:
Niemals lag ein König im Stroh.
Dort liegt Gott, nur er liebt uns so.
Halleluja! Halleluja!
Himmel und Erde, seid froh!

Wichtel bäckt, Wichtel neckt

Wichtel, bäckt, Wichtel neckt: Leute gebt mir Ei und Speck!
Steht hier nicht gleich Speck und Ei, ist es mit dem Ochs\‘ vorbei.
Treibe ihn zum Tal hinab und schraub ihm die Hörner ab.

Wichtel bäckt, Wichtel neckt: Leute, gebt mir Punsch und Sekt!
Steht hier nicht gleich Sekt und Punsch, zieh ich einen solchen Flunsch;
flenne, quiecke, mach Gebrüll, bis ich kriege, was ich will!

Wichtel bäckt, Wichtel neckt: Leute, zeigt, was in euch steckt!
Wenn hier nicht gleich alles tanzt, trommle ich auf meinen Wanst,
dass hier wirklich jedes Bein hüpft und tanzt von ganz allein.

aus der Ukraine
deutsche Fassung: Gerhard Schöne

A la nanita nana, nanita ea, nanita ea.
Ruh` aus,mein kleiner Jesus, in Gottes Frieden, in Gottes Frieden.
In die Welt, kleiner Retter, bringst du Erbarmen.
Hoffnung keimt, kleiner Retter, grad bei den Armen.
Vögel auf allen Zweigen, zwitschern und singen:
A la nanita nana, nanita ea.

A la nanita nana, nanita ea, nanita ea.
Ruh` aus,mein kleiner Jesus, in Gottes Frieden, in Gottes Frieden.
Die Verirrten, mein Lieber, werden dich finden.
Du wirst Licht sein, mein Lieber, Müden und Blinden.
Engel auf allen Straßen flüstern und singen:
A la nanita nana, nanita ea.

A la nanita nana, nanita ea, nanita ea.
Ruh` aus,mein kleiner Jesus, in Gottes Frieden, in Gottes Frieden.
Die Verkümmerten werden Morgenluft wittern.
Doch die mächtigen Herren werden erzittern.
Mütter in allen Sprachen summen und singen:
A la nanita nana, nanita ea.

Aus Italien
deutsche Fassung: Gerhard Schöne

Als Joseph einst reiste, sein Baby dabei,
da hörte er plötzlich entsetztes Geschrei.
Herodes Soldaten, die schlichen herum,
die suchten nach Babys und brachten sie um.

Dem König Herodes kam nämlich zu Ohrn,
im Land wäre ein neuer König geborn.
Drum flohen Maria und Joseph geschwind
in Richtung Ägypten, im Mantel das Kind.

Sie ritten im Dunkeln. Das Eselchen lief
gefährliche Pfade. Das Kind aber schlief.
Vielleicht warn auch diesmal die Engel im Spiel.
Wie sonst kamen sie so behütet ans Ziel?!

Weihnachten kommt

Weihnachten kommt,
Freude wird prompt
bis zum Osterfest andauern.
Nach Ostern dann,
fängts richtig an,
dann freun wir uns auf Weihnacht!

Weihnachten kommt,
Freude wird prompt
bis zum Osterfest andauern.
Zwischendurch doch,
fasten wir noch
und sind auch manchmal traurig.

Weihnachten kommt,
Freude wird prompt
bis zum Osterfest andauern.
Nach Ostern dann,
fängts richtig an,
dann freun wir uns auf Weihnacht!

aus Schweden
deutsche Fassung: Gerhard Schöne

He, sing es von den Dächern!

He, sing es von den Dächern,
schrei es herab vom Matterhorn,
sag‘s übern Radiosender,
dass Jesus ist geborn!

Die Müden und Kaputten,
die lädt er zu sich ein.
Für Säufer, Penner, Nutten
ist er sich nicht zu fein.

He, sing es durch die Flure,
flüster’s der Freundin in die Ohrn,
he, ruf es durch die U-Bahn,
dass Jesus ist geborn!

Den Krummen und den Schiefen
sagt er sein klares Wort,
die Dummen und Naiven
verstehen ihn sofort.

He, ruf es von den Bergen,
vom Zuckerhut bis zum Kap Horn,
sing es in die Telefone,
dass Jesus ist geborn!

Die Coolen, Eisenharten,
die werden plötzlich schwach.
Die Toten und Erstarrten
macht Jesus wieder wach.

He, sing es auf den Strassen,
sags dem Letzten und denen ganz vorn,
go, call it in the mountain,
that jesus christ is born!

aus Amerika
deutsche Fassung: Gerhard Schöne

Vor dem Morgengrauen Schweden

Du kamst hierher. Du warst und bliebst ein Fremder.
Als Sagenwesen warst du mir bekannt.
Sie malten von dir wunderbare Bilder.
So traf auch mich dein Blick von mancher Wand.

In deinem Namen zogen sie in Kriege.
Mit deinem Namen machten sie Gewinn.
Sie bauten Kathedralen hoch zum Himmel.
Du aber gingst durch dunkle Gassen hin.

Du liegst als kleines Kind auf kaltem Boden.
Du frierst, wnn wir nicht eingreifen, sofort.
Das schlafende Gewissen willst du wecken,
Gerechtigkeit und Liebe, durch dein Wort.

Du steigst hereus aus allen leeren Gräbern.
Wie warmer Wind rufst du den Frühling aus.
Du überwindest Minenfelder, Maueren
und holst uns aus der Isolierung raus.

Das Lied des Lebens, wie konnt ich\’s vergessen,
die Wahrheit unterschlagen, Tag für Tag?
Wie schwer fiel manches Wort, das Frieden stiftet,
obgleich es mir schon auf der Zunge lag.

Komm näher! Bleibe bei mir, jetzt im Dunkeln!
Mir ist so Weh und Angst. Verlaß mich nicht.
Ich hör vorm Fenster eine Amsel singen.
Die Finsternis weicht schon dem Morgenlicht.

Text: Ylva Egghorn
Musik: Benny Anderson
deutsche Nachdichtung: Gerhard Schöne

Fum fum fum Catalonien

Fünfundzwanzigster Dezember, fum fum fum.
Fünfundzwanzigster Dezember, fum fum fum.
Warum wir so fröhlich sind?
Seht Gottes Kind! Seht Gottes Kind!
Seine Mama, die Marien,
läßt es reiten auf den Knien,
fum fum fum.

Kleine Vögel aus dem Walde, fum fum fum,
Kleine Vögel aus dem Walde, fum fum fum,
kommt herbei und helft geschwind
dem Himmelskind, dem Himmelskind!
Helft das Stroh hinweg zu räumen,
baut ein weiches Nest zum Träumen,
fum fu fum.

Goldne Sterne, hoch am Himmel, fum fum fum,
Goldne Sterne, hoch am Himmel, fum fum fum,
Wenn das Jesuskindchen weint,
oh, Sterne scheint, oh, Sterne scheint!
Hat der Kleine Angst im Dunkeln,
lasst es leuchten, glitzern, funkeln,
fum fum fum.

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