Gerhard Schöne: WO ? – CD+ DVD (live)

BuschFunk, 2006

Titelliste

  1. Vielleicht wirds nie wieder so schön
  2. Glück oder Unglück
  3. Bleistift H 3
  4. Die Prinzessin
  5. Zerbrechlich
  6. Jule wäscht sich nie
  7. Wiegenlieder Potpourri:
  8. Klein klein Räuberkind (1.)
  9. Schlaf schon/ In der Höhle (2.)
  10. Lieb Frau Santana/ Sächsiche Variante (3.)
  11. Die Hochstammrose
  12. Der Engel, der Träume macht
  13. Die blaue Ampel
  14. Du hast es nur noch nicht probiert
  15. Alles Liebe (Schloss Weesenstein 1998)
  16. Wo ? (Schloss Weesenstein 1998)
  17. Trommle mein Herz (Schloss Moritzburg 2006)
  18. DVD – ca. 45 min
  19. Der Meeresbezwinger Thomas
  20. Harald
  21. Bleistift H 3
  22. Wo ? (Solo)
  23. Du hast es nur noch nicht probiert
  24. Martha
  25. Die Liebe des Fischers
  26. Jule wäscht sich nie

Besetzung

  • Stefan Kling: keyb, musikalische Ltg.
  • Rolo Rodriquez: drums, perc,voc
  • Rainer Schwander: sax, fl, hackbrett, voc
  • Eudinho Soares: gitarren
  • Chris Rodriquez: bass, kontrabass
  • Gerhard Schöne: voc, git
  • Tobias Morgenstern, Volker Schlott: Titel Alles Liebe und Wo ?
  • Karl-Heinz Saleh, Stefan Kling: Aufnahme 1998 – Schloss Weesenstein

Liedtexte

Sie hieß Anett und sie kam eines Tages mich besuchen.
Aber das ist schon ein paar Wochen her.
Ich borgte mir Tassen, brühte Kaffe und kaufte sechs Stück Kuchen.
doch sie trank ihre Tassen nur halb leer.
Denn sie schrieb auf den Notizblock nebenbei
allerlei, mit ihrem abgenutzten Bleistift H3.
Lei lei lei..

Wir gingen durch die Stadt und beschauten uns Menschen und Museen.
Vor dem Bahnhof sang zum Abschied ihr ein Chor.
Das warn die tausend Spatzen auf den laubberaubten Bäumen
Und ich spürte endlich, dass ich nicht mehr fror.
Lei lei lei…

Das Schlusslicht wurde kleiner und ich begann zu frieren.
Auf den Bahnhofsbäumen waren die Spatzen weg.
Da fuhr ich traurig heim, um mein Zimmer aufzuräumen.
Doch zum Trost hab ich was reizendes entdeckt:
Auf dem Tisch lagen Bücher, allerlei,
doch nebenbei, lag noch ihr abgenutzter Bleistift H3 !
Lei lei lei

Den Bleistift hab ich mir behutsam aufgehoben,
aber das ist schon ein paar Wochen her.
Hab sorgsam ihn gespitzt und dann wieder stumpf geschrieben.
Deshalb sieht man von dem Bleistift bald nichts mehr….
Doch ich hoff, sie kommt wieder mal vorbei.
Vielleicht im Mai. Mit nem abgenutzten Bleistift H3 !
Lei lei lei

Klein klein Räuberkind schlich durch das Tor herein.
Es brach die schönsten Rosen ab, da fing ich es mir ein.
`Sags nur nicht der Mutter,
Schwester oder Bruder!
Schau, die Tulpen lass ich stehn
Und ich will ganz schnell schlafen gehen.´

Klein klein Räuberkind, das sauste durch den Wald.
Da kamen Politessen an und riefen: `Halt! Halt! Halt!
Was sind das für Moden? Roller fahrn verboten!´
`Last mich fahren, seid so nett!
Ich muss nämlich gleich ins Bett!´

Klein klein Räuberkind, das spielte mal im Sand.
Da kam der Polizeihauptmann und hat das Kind erkannt.
`So, du bist gefangen!
Such dich schon seit lnagem!´
`Fang mich doch!´, riefs Räuberkind
(und) flitzte weg, ins Bett geschwind.

Klein klein Räuberkind stand vor dem Zirkuszelt.
Es wollte gern die Tiere sehn und hatte kein Geld.
Doch die Löwentanten
Und die Elefanten
kamen raus um Mitternacht
(und) haben es ins Bett gebracht.

Klein klein Räuberkind fuhr einmal mit dem Bus.
Da kam ein Märchenprinz daher und gab ihm einen Kuß.
Räuberkindchen dachte
noch als er erwachte,
das es einen Prinzen hätt.
Doch es lag allein im Bett.

Klein klein Räuberkind fand einen Luftballon.
Es blies ihn auf und band ihn dann an einen Pappkarton.
Flog mit Räuberopa
quer über Europa.
Plumpste später, wie ein Stein
mitten in das Bett hinein.

Aus Holland: Melodie und 1.Strophe, deutsch und 2. bis 6. Strophe Gerhard Schöne

Daach Kolleschin Jahna

Daach Kolleschin Jahna! Warum heult der Kleene?
Phh, weeß isch dor oh ni, `sch gloob, der had Brobeeme.

Hier ham se zwee Äbbl. Sin zwoar bissl faulisch.
Un ooch bissl madisch, abor für Bebies reischts noch.

Soache ma, du schbinnst wo? Das kann mor doch ni machen!
Also, du haust Dingor raus, nee du machst Sachn.

Wsch wird weidor loofn, kannst mir gern noch wingn.
Mir gehen jetzt zu d`n Schweinen. Dor wer mor ganz schön stingn!
Tschaui!

Trommle, mein Herz, für das Leben,
Singe, mein Mund, dem Frieden.
Daß die Erde
heller und wärmer werde

Komposition: Trad. (Israel)

Wo ist der unendliche Ozean, Mama?
Den all jene Wale und Haifische sahen, Mama.
Du schwimmst ja schon drinnen, kleine Sardine,
Dummerchen, du.
Quatsch, das ist Wasser – salzig dazu.

Ach, gibt es ihn wirklich den Himmel, den blauen, Mama?
Den all jene Adler und Zugvögel schauen, Mama.
Du fliegst ja schon drinnen, niedliche Biene,
Dummerchen, du.
Quatsch, das ist Luft nur – farblos dazu.

Wo ist Gott zu finden, wo kann ich ihn sehen, Mama?
Um den alle streiten, und doch nicht verstehen, Mama.
Er umfließt die Sardine, trägt dort die Biene,
dich hüllt er ein.
Er will in dir wohnen – ich laß ihn rein.

Eine Antwort hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du kannst einige HTML-Tags verwenden.

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>