»Je leiser, desto intensiver«, Gespräch mit Danny Dziuk über seine heute ­erscheinende CD »Wer auch immer, was auch immer, wo auch immer.«

Junge Welt, Wiglaf Droste

Nach beinahe acht Jahren erscheint heute ein neues Album von Danny Dziuk. Das Warten hat sich gelohnt: »Wer auch immer, was auch immer, wo auch immer.« vereinigt exakt ein Dutzend Lieder, wie sie hierzulande nur Danny Dziuk schreiben kann. Ob er solitüde Stimmungen beschreibt, einer Frau oder dem Leben als solchem seine Liebe erklärt oder sich dezidiert ins Getümmel einer in Empathielosigkeit und brüllend laute Stumpfheit abdriftenden, Sündenböcke suchenden und latent antisemitischen Gesellschaft wirft – immer ist seine Sprache poetisch und konkret zugleich, und seine Musik ist nicht nur meisterhaft gedacht, sondern auch sinnlicher Genuss. Wer einmal staunend das Vergnügen hatte, Danny ­Dziuk beim Soundcheck Johann Sebastian Bach spielen zu hören, »nur so zum Warmmachen«, weiß, aus welchen tiefen, klaren Quellen dieser Mann schöpft. Danny Dziuk beherrscht die Künste, am Puls der Zeit zu sein, sich in seiner eigenen Zeit zu bewegen und dabei Zeitloses zu erschaffen. (Wiglaf Droste)

Seit Ihrer letzten Albumveröffentlichung »Freche Tattoos auf blutjungen Bankiers« von 2008 hat es acht Jahre gedauert, bis heute »Wer auch immer, was auch immer, wo auch immer.« erscheint. Braucht es einfach so lange, bis Sie qualitativ zufrieden mit Ihrer Arbeit sind? Liegt es an den Produktionsbedingungen? An den Arbeiten für Annett Louisans Album »In meiner Mitte« (2011) und für die drei Alben von Axel Prahl, »Blick aufs Mehr« (2011), »Das Live-Album« (2013) und »Assel π« (2016)? An allem zusammen? Oder woran?

Ich will ja nicht spitzfindig sein, aber es ist erst siebeneinhalb Jahre her seit dem letzten Album … Na schön. – Meine existentielle Grunderfahrung bestand immer darin, von meiner Musik alleine nicht leben zu können. Es brauchte stets andere »Projekte nebenher« – oder auch »Haupteinnahmequellen«, um mich über Wasser zu halten. Wobei ich jedoch grundsätzlich darauf achtete, auch mit diesen ein bestimmtes Qualitätsniveau möglichst nie zu unterschreiten – seien es andere Bands oder Filmmusiken und dergleichen –, was wiederum ansonsten durchaus einträgliches Gala- oder Tanzmuckertum, à la Heinz Strunk zum Beispiel, von vornherein kategorisch ausschloss.

Natürlich hoffte ich mit jedem Album, dass sich diese Situation vielleicht doch mal ändern könnte. Aber als dies selbst nach den »Frechen Tattoos« nicht passierte – meiner Meinung nach das Beste, was ich bis dahin zustande gebracht hatte –, war ich, sagen wir, ein bisschen ratlos.

Als dann 2010 fast gleichzeitig Axel Prahl und Annett Louisan plötzlich bei mir anklopften, nahm ich das als Zeichen. Was heißen soll: Ich gab so ziemlich alles. Im Fall von Annett schrieb ich etwa 30 Songs, wovon es knapp die Hälfte auf ihre Alben »In meiner Mitte« (2011) sowie »Zuviel Information« (2014) schafften. Selbstredend gibt’s für all diese Songs auch ziemlich fortgeschrittene Demotapes. Für Axel Prahls Debütalbum »Blick aufs Mehr« brauchte ich etwa ein Jahr, um es fast im Alleingang auszukomponieren, zu arrangieren und zu produzieren, vor allem aber: zu mischen. Gerade letzteres – und das gilt vor allem auch für meine eigenen Produktionen – ist etwas, womit sich ein Musiker möglichst wenig beschäftigen sollte, denn es verlangt eine völlig andere Person, sich mit rein technischen Aspekten wie Frequenzen herumzuschlagen: Ein Techniker sollte analytisch und »kalt« sein, ein Musiker dagegen »heiß«, und vor allem sollte er spielen und nicht an Mischpulten herumschrauben. Der Komponist und der Texter sind noch mal andere Personen, womit ich sagen will: Man ist gezwungen, sich in all diese verschiedenen Personen aufzuspalten, und diese Art kontrollierter Schizophrenie erfordert vor allem viel Zeit.

Es gibt diese Formel, nach der nur zwei von folgenden drei Eigenschaften bei einer Produktion »erreichbar« sind: schnell, billig, gut. Und da in meinem Fall die Budgets extrem niedrig und die Ergebnisse ziemlich gut sind – behaupte ich jetzt mal –, braucht’s eben auch überdurchschnittlich viel Zeit. Und paradoxerweise gerade dann, wenn’s darum geht, das Ergebnis am Ende so leicht erscheinen zu lassen, als wär’s völlig mühelos entstanden. Sicherlich gibt’s auch glückliche Ausnahmen zu diesen drei Eigenschaften wie etwa Van Morrisons Wahnsinnsalbum »Astral Weeks«, das in drei Tagen eingespielt worden sein soll. – Wie lang die Mischung brauchte, ist nicht überliefert, aber möglicherweise ging auch das sehr schnell.

Um also auf die Frage zurückzukommen: Außer den Arbeiten für andere – wie auch nicht – sind es vor allem die Produktionsbedingungen. Plus ein leichtes Zögern, ob oder wann man sich ein weiteres Mal der eigentlich komplett selbstausbeuterischen Monstrosität der Produktion eines eigenen Albums aussetzen möchte, diesem seltsamen Gemisch aus Himmeln – wenn etwas gelingt – und verschiedensten Höllen – wehe nicht! Denn es gibt ja keine Entschuldigungen hinterher.

David Bowie sagte einmal sinngemäß: »Nur ein Idiot schafft sich eine feste Band an.« Sie haben auf dem neuen Album mit vielen Musikern gespielt, die vorher nicht bei Ihnen auftauchten. Als einzige Konstante über viele Jahre ist da ausschließlich der Gitarrist Hans Rohe zu hören. Ist das ein normaler Vorgang? Oder was sind die musikalischen Gründe? Es gibt ja Bands, die über Jahre und Jahrzehnte in der gleichen Besetzung spielen: nicht nur die Stones oder die (französische Gruppe, jW) Bratsch, auch Bob Dylan und Joe Jackson haben »ihre« festen Musiker im Studio und auf der Bühne. Oder ist die Dichte an richtig guten Musikern in Deutschland einfach noch nicht da?

Doch, es gibt viele gute Musiker. Nur muss man sie halt ausreichend bezahlen bzw. beschäftigen können, was bei den Big names, die Sie aufführen, ja auch der Fall ist. Da ich jedoch sehr viel kleiner planen muss, kann man das kaum vergleichen. Idealerweise hätte ich für meinen Teil gerne eine richtige feste Band, denn ich schätze haltbare, also verlässliche Arbeitsbedingungen weit mehr, als mich psychologisch immer wieder auf neue Leute einstellen zu müssen. Und darüber hinaus sind mir meine Mitspieler nicht scheißegal. Im Moment ist es ein Trio, das darüber hinaus praktischerweise mitsamt seinen Instrumenten sogar in meinen Kombi passt und sehr gut eingespielt ist: der Multiinstrumentalist und Chansonnier Karl Neukauf sowie der unglaublich gute Schlagzeuger Achim Färber – früher unter anderem bei Phillip Boa –, beide darüber hinaus der aussterbenden Rasse von Musikern mit anhaltend hohem Berufsethos zugehörig. Und ich hoffe, dass ich sie noch eine Zeitlang »halten« kann. Oder sagen wir: Ich würde es hassen, solche Hochkaräter nicht zumindest auch halbwegs bezahlen zu können. Sie waren es auch, die das Album am meisten mitgeprägt haben. Und da auf dem Album bei manchen der Songs bis hin zu zehn Musiker mitspielen, sind es zwar nur sehr reduzierte Versionen, die wir dann live auch darbieten können, aber es kommt auf eine merkwürdige Art dem Geist oder Grundgefühl des Albums trotzdem recht nahe: je leiser, desto intensiver. Und sollte sich mein Publikum durch das neue Album vergrößern, könnte sich dieses Trio durchaus auch wieder zu einer richtigen »Band« erweitern. Aber im Moment ist es einfach ein derart schön ausbalanciertes Zartgespinst, dass ich da trotzdem erst mal sehr vorsichtig vorginge.

Was die alte Band namens »Dziuks Küche« betrifft: Es stagnierte einfach zu sehr. Langjährige Verhaltensweisen, die sich wie von selbst eingeschliffen hatten und mir nicht mehr gefielen, Genervtheiten, schlechte Laune, Routine, all so was. Als ich dann mit Karl Neukauf zusammen spielte, merkte ich, um wieviel besser das alles auf einmal war, dieser leise Ansatz, kein lautes Schlagzeug mehr und keine wie selbstverständlich dahergeschrubbten Riffs, sondern ein komplettes Noch-mal-ganz-von-Vorne. Sich dahin tasten, wo es sich wirklich gut und richtig anfühlt, ein ständiges Reagieren aufeinander plus die völlige Freiheit, das alles jederzeit anzuhalten oder ganz woanders hingehen zu lassen. Was nicht heißen soll, dass Hans Rohe nicht weiterhin ab und zu geniale Momente haben kann, und deshalb war er ja auch bei den Aufnahmen dabei. Aber ich musste diese Routine einfach mal durchbrechen, aufwachen.

Einflüsse höre ich bei Ihnen von Bob Dylan, Tom Petty, Bruce Hornsby. Liege ich da falsch? Und/oder wer sind darüber hinaus Ihre Musen? Finden Sie sie eher in der Musik oder in der Literatur? Oder wo sonst? Und wenn es auf deutsch singende Musiker sind, wen würden Sie explizit nennen können oder wollen?

Bruce Hornsby, was ein paar »Tricks« auf dem Piano betrifft, ja. Aber da gibt’s auch noch Garth Hudson, Jimmy Smith oder – zumindest ein ganz kleines bisschen – Thelonious Monk, um nur drei zu nennen. Tom Petty nicht sooo explizit, aber es könnte sich schon hier und da was von ihm eingeschlichen haben. Erwähnen würde ich dagegen eher Randy Newman und Warren Zevon. Dylan, klar. Auch Leonard Cohen ist diesmal »dabei«. Musikalisch hab’ ich das Lied »Zu groß, um zu scheitern« (auf der neuen CD »Wer auch immer …«, jW) an seinem Song »Almost like the Blues« ausgerichtet. An Manu Chao das Lied »Wer auch immer …«, an Ry Cooder »Arschlochfreie Zone« und an Nick Cave »Auf leisen Sohlen«. – Deutschsprachig eigentlich an niemanden, aber wenn schon, dann am ehesten noch Rio Reiser. Auch Sven Regener find’ ich großartig, bin aber kaum von ihm beeinflusst. Warum eigentlich? Ansonsten mag ich die Herangehensweise von Dota Kehr. Und Ralph Schüller ist toll, Nils Koppruch war’s auch, und Verwandtschaften fühle ich vage – aus allerdings sehr unterschiedlichen Gründen – zu Leuten wie Sebastian Krämer, Wenzel, Niedecken (ein paar Stücke auf der letzten Platte wieder) oder auch Max Prosa. Stoppok hat mir wiederum eine Zeitlang sehr geholfen, meine Stimme zu finden – wie Sie übrigens auch, wenn auch auf ganz andere Weise, falls erlaubt. Und von Lynn Wright (»And The Wiremen«) hab’ ich mir in letzter Zeit ein bestimmtes Vibrato abgeschaut, das ich bis jetzt für meine Stimme noch nicht entdeckt hatte. Von meinen englischsprachigen bekannteren Heroen wären noch zu ergänzen: Van Morrison und Tom Waits.

Und um noch kurz die Kurve zur Literatur zu kriegen – falls das eine Kurve ist: Im Moment trauere ich noch ein bisschen um Imre Kertész, dessen Auseinandersetzung mit Adorno – zum Beispiel mit dessen Diktum von der Unmöglichkeit, nach Auschwitz noch Gedichte zu schreiben – für mich ein paar Knoten löste. Früher waren es die Beats um Jack Kerouac, Edgar Allan Poe, die französischen Symbolisten und Freigeister wie Henry Miller, Lawrende Durrell, D. H. Lawrence oder Blaise Cendrars. Heute sind es eher Dostojewski, Hamsun – oder »moderner« – Mario Vargas Llosa zum Beispiel oder Jonathan Franzen. Vor allem deren Auseinandersetzung mit dem sogenannten Poststrukturalismus fand ich sehr erhellend. Ansonsten »quer durch den Garten«: von US-amerikanischen Krimiautoren wie James Lee Burke über Romanciers wie Harry Mulisch oder den Dichter Charles Simic bis hin zu der französischen Wirtschaftsjournalistin Flore Vasseur, die mir mit ihrem Roman »Kriminelle Bande« die sogenannte Bankenkrise 2008 bisher noch am schlüssigsten erklärt hat, was dann durchaus auch Einfluss auf »Zu groß, um zu scheitern« hatte. Auch die letzten Romane von Ralf Rothmann und Franz Dobler mochte ich – aus verschiedenen Gründen, und mit beiden gab’s auch Zusammenarbeiten –, um mal kurz auf Regionales zu sprechen zu kommen. Was Religionen angeht – noch so eine Kurve –, so bin ich froh, dass es hier jemanden wie Navid Kermani gibt, der sich ernsthaft um Dialog bemüht. Auch Michel Houellebecq gefällt mir dahingehend zunehmend. Womit wir nicht zuletzt bei Jiddu Krishnamurti wären, obwohl das jetzt immer weniger mit Literatur zu tun hat: für mich aber durchaus eine zeitweilig große Inspiration. Was mir leid tut: Bisher noch nichts von Marcel Proust gelesen bzw. sowieso haarsträubende Defizite, Bildungslücken zu haben. Besonders, was intensivere Beschäftigung mit verschiedensten Klassikern angeht. Lassen wir’s mal dabei?

Die Formulierung »arschlochfreie Zone« (der Titel eines Stücks auf der neuen CD, jW) ist für die meisten Menschen ja bedauerlicherweise durch die Bücher von Dieter Moor besetzt, der damit den von ihm okkupierten Teil Brandenburgs meint, ansonsten in der selbstverständlich völlig arschlochfreien Zone Fernsehen arbeitet und sich jetzt »Max Moor« nennt. Haben Sie das bedacht, ignoriert, schlicht nicht gewusst, oder ist die Formulierung »arschlochfreie Zone« sowieso gängig und Allgemeingut?

Für »die meisten Menschen«? Das wusste ich nicht, und vielleicht wär es ein Grund gewesen, diesen Song besser doch seinzulassen. Tja, und jetzt ist das arme Kind in den Brunnen gefallen, und da ham wir den Salat. Andererseits dürfte aber auch Lemmy Kilmister vielen bekannt sein mit seiner Acht-von-zehn-Regel (sind Arschlöcher), oder? Aber auch das hat mir erst kürzlich jemand erzählt. Der Auslöser für dieses Lied jedoch war eher ein Stück des vor einigen Jahren verstorbenen Berlin-Amerikaners Francis Serafini namens »No assholes tonite« oder so ähnlich. Von dem griff ich dann allerdings nur die Überschrift auf, und das auch nur ungefähr

Wirkt sich Ihre Arbeit für »Berühmtheiten« wie Annett Louisan oder Axel Prahl auf den Erfolg Ihrer eigenen Veröffentlichungen und Konzerte aus? Oder sind das einfach zwei verschiedene Paar Schuhe? »Würdest du?« hat ja schon Louisan gesungen. Denken die Leute jetzt, Sie würden sie covern, oder wissen die, dass der Song von Ihnen und einem Koautoren stammt?

Wird bei weitem überschätzt. Also eher zwei Paar Schuhe. Hat mich anfangs auch gewundert, aber obwohl beispielsweise Axel Prahl bei unseren mittlerweile über 100 Konzerten riesenherzigerweise wirklich alles tat, mich mit zwei Beiträgen pro Show seinem Publikum auch als Sänger/Songschreiber vorzustellen sowie die entsprechende Resonanz in der Regel auch sehr enthusiastisch ausfiel, war der Anstieg der Zuschauerzahlen bei meinen eigenen Konzerten im Verhältnis dazu bisher eher marginal. Ich glaub daher, dass »Nebenschauplätze« nicht besonders deutlich wahrgenommen werden. Andererseits weiß niemand, ob sich sowas »on the long run« auf eine sehr viel unauffälligere Weise nicht vielleicht doch auswirkt.

In einem viel älteren Song haben Sie sich, halb ironisch zwar, aber doch nicht unernsthaft als »zu alt« für den großen Ruhm bezeichnet. Sehen Sie das jetzt, Jahre danach, immer noch so, oder kommt noch der Star Danny Dziuk? Und was wäre der Preis? Oder ist das völlig egal bzw. sowieso unplanbar?

Neulich sah ich durch Zufall einen Herbert Grönemeyer-Live-Ausschnitt in der Glotze, erschrak zunächst ein bisschen und dachte dann: Ein Glück, dass ich da nicht stehen muss vor dieser Menschenmenge. Diese fast unheimliche Machtausübung und die Mechanismen, die damit zusammenhängen, dieses Mitsingen und Klatschen, das man dann wahrscheinlich bedienen lernen muss. Mit einem Wort: all das, was kaum noch mit Musik zu tun hat, sondern eher mit Huldigung, Unterwerfung, Abfeiern der Tatsache, mit einem Halbgott im selben Raum zu sein. Und selbst wenn dieser Halbgott und seine Band dann unglaublich gut spielen oder singen, so besteht doch schlechterdings ab einer bestimmten Größenordnung keinerlei Chance mehr, das – als Zuhörer – überhaupt mitzukriegen. Mir würde schwindelig werden.

Die ideale Zuschauerzahl dagegen läge für mich bei etwa 300 Leuten. Das Publikum kriegte alles noch dezidiert mit. Und bei vielleicht 80 bis 100 Gigs im Jahr könnten die Musiker sogar davon leben bzw. sich voll auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren. Das würde mir gefallen, und besonders unrealistisch oder unerreichbar scheint es mir auch nicht zu sein. Aber selbst, wenn alles so bliebe, wie es jetzt ist: Bisher zumindest bin ich noch immer damit klargekommen. »Easy come, easy go / anyway the wind blows« sang J. J. Cale, der alte Fuchs. Erfolg ist sowieso nicht planbar. Wozu Kinky Friedman sinngemäß meinte, dass der Herrgott einem eh nicht gibt, was man unbedingt will, und man ihn demzufolge nur austricksen könne, indem man so tue, als wolle man es gar nicht. Wenn man etwa unbedingt Rockstar werden will, erstmal Wirtschaftswissenschaften studieren. Wie Mick Jagger. Will ich das? Nö.

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