Rezension

von Christian Mückl, Nürnberger Zeitung

Danny Dziuk ist einer der pfiffigsten Vögel des deutschen Folkrock, der viel zu selten neue Platten macht, weil er ständig die von Axel Prahl oder Annett Louisan mit Songs veredelt. Nach sieben Jahren Abstinenz ist endlich „Wer auch immer, wie auch immer, wo auch immer“ in der Welt. Wir lauschen dem Meister der Melancholie („Wenn ich dich seh, möcht ich rauchen“), der sich auf die Demokratie („Ja, man darf!“) ebenso seinen Reim macht wie auf die „Arschlochfreie Zone“. Musikalisch Dylan nahe, textlich Stoppok oder Manfred Maurenbrecher, serviert der Berliner Melodien mit Menschenkenntnis und fettem Überraschungssaxofon. Er auch immer, wie auch immer, immer wieder gern.

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